Datenschutzhinweise für unsere Mitglieder

Ab 25. Mai 2018 gilt auch in Deutschland die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) der Europäischen Union (EU). Die DS-GVO ist ab diesem Zeitpunkt unmittelbar anwendbar und verdrängt die bisher geltenden datenschutzrechtlichen Regelungen. An einigen Stellen der Grundverordnung ist der nationale Gesetzgeber ermächtigt, die Regelungen der Verordnung zu konkretisieren und zu ergänzen (sogenannte Öffnungsklauseln). Hiervon hat der Gesetzgeber durch die Schaffung des BDSG-neu (Bundesdatenschutzgesetz) Gebrauch gemacht. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten sind daher ab dem 25. Mai 2018 die DS-GVO und das BDSG-neu.

1. Verantwortliche Stelle für die Datenverarbeitung

Der Vereinsvorstand vertritt den Verein nach außen (§ 26 Abs.1 Satz 2 BGB) und nimmt für den Verein die Aufgaben der verantwortlichen Stelle wahr. Bei ihm liegt die Datenschutzverantwortung (Art. 24 DS-GVO).

Erreichbarkeit: Sterbegeld-Unterstützungsverein 1867 Hüttigweiler, Am Entensprung 2, 66557 Illingen, Telefon 06825-46010, E-Mail: suv1867@gmail.com

2. Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Der Sterbegeld-Unterstützungsverein 1867 Hüttigweiler erhebt bei Beitritt eines Mitglieds die personenbezogenen Daten, die für die Begründung und Durchführung des zwischen Mitglied und Verein durch den Beitritt zustande kommenden rechtsgeschäftsähnlichen Schuldverhältnisses erforderlich sind. Damit dürfen alle Daten erhoben werden, die zur Verfolgung der Vereinsziele und für die Betreuung und Verwaltung der Mitglieder notwendig sind. Wir erhalten die Daten hierbei direkt von Ihnen oder Ihrem gesetzlichen Vertreter. Es gilt der Grundsatz der Datenvermeidung und Datensparsamkeit.

Zu erhebende Daten:
Name, Vorname, Geburtstag, Wohnanschrift, Datum des Eintritts, Art der Versicherung (Einfach-, Doppel-, 3-fach-Versicherung), Bankverbindung zum Einzug der Mitgliedsbeiträge (ggfls. auch Name des abweichenden Kontoinhabers)

Freiwillige Angaben:
Telefonnummer, Fax-Nummer, E-Mail-Adresse

3. Zweck und Rechtsgrundlage der Datenerhebung und –verarbeitung

Die Mitgliedschaft in einem Verein ist als Vertragsverhältnis zwischen den Mitgliedern und dem Verein anzusehen, dessen Inhalt im Wesentlichen durch die Vereinssatzung und sie ergänzende Regelungen (z.B. Geschäftsordnung) vorgegeben wird. Aus dem Vertragsverhältnis folgt, dass der Verein bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten das Persönlichkeitsrecht seiner Mitglieder angemessen berücksichtigen muss.

Der Sterbegeld-Unterstützungsverein 1867 Hüttigweiler verarbeitet als Verantwortlicher demnach Daten:

a) zur Erfüllung des Mitgliedschaftsvertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder wenn dies zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen
b) wenn die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der der Verantwortliche unterliegt
c) wenn die betroffene Person ihre Einwilligung zu der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben hat. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.
d) im Rahmen einer Interessenabwägung (Art 6 Abs 1 f DS-GVO) zur Geltendmachung rechtlicher Ansprüche und Verteidigung bei rechtlichen Streitigkeiten oder der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten.

4. Wer bekommt meine Daten?

Der Sterbegeld-Unterstützungsverein 1867 Hüttigweiler berücksichtigt bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten seiner Mitglieder das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung angemessen. Er geht mit den Daten sorgfältig um und verwendet diese grundsätzlich nur im Rahmen des Geschäftszweckes (z.B. zur Einziehung der Mitgliedsbeiträge bzw. zur Überweisung von Geldern aus dem Vereinszweck) und der unter Ziffer 3 aufgeführten Zwecke. Zur Bewertung und Steuerung von Risiken werden anonymisierte Daten des Versicherungsbestandes an einen versicherungsmathematischen Gutachter weiter geleitet. Personenbezogene Daten von Angestellten/Beschäftigten werden an die zuständige Berufsgenossenschaft VBG in Hamburg und an die Minijob-Zentrale der Knappschaft Bahn See zu steuerrechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Zwecken weiter geleitet.

5. Dauer der Datenspeicherung

Soweit erforderlich, verarbeiten wir die personenbezogenen Daten der Mitglieder für die Dauer der Mitgliedschaft. Darüber hinaus unterliegen wir verschiedenen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten, z.B. aus dem Handelsgesetzbuch (HBG) oder dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Die Aufbewahrungsfristen betragen zwischen 3 und 10 Jahren.

6. Datenschutzrechte

Die Mitglieder/Betroffene haben gem. Art. 15 DS_GVO ein umfassendes Auskunftsrecht. Daneben haben Betroffene nach Art. 17 DS-GVO ein Recht auf Löschung der eigenen Daten, wenn:

• die Speicherung der Daten nicht mehr notwendig ist
• der Betroffene seine Einwilligung zur Datenverarbeitung widerrufen hat
• die Daten unrechtmäßig verarbeitet wurden
• eine Rechtspflicht zum Löschen nach EU- oder nationalem Recht besteht

Art. 16 DS-GVO sieht ein Recht auf Berichtigung vor. Danach können Betroffene verlangen, dass unrichtige personenbezogene Daten berichtigt und unvollständige vervollständigt werden. Ebenso besteht das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DV-GVO), Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO) und ein Beschwerderecht bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde (Art. 77 DS-GVO).

7. Pflicht zur Bereitstellung von Daten

Im Rahmen der Mitgliedschaft müssen Sie nur diejenigen personenbezogenen Daten bereitstellen, die für die Begründung, Durchführung und Beendigung der Mitgliedschaft erforderlich sind, oder zu deren Erhebung wir gesetzlich verpflichtet sind. Ohne diese Daten werden wir die Mitgliedschaft ablehnen oder die bestehende Mitgliedschaft beenden müssen.

8. Widerspruchsrecht (Art. 21 DS-GVO)

Die betroffene Person hat das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art.6 Absatz 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt (Datenverarbeitung auf der Grundlage einer Interessenabwägung), Widerspruch einzulegen. Legt der Betroffene Widerspruch ein, werden wir seine personenbezogenen Daten nicht mehr verarbeiten, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die seine Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

 

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